Karin Mächler

karinswelt


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Im Verlaufe einer tiefen inneren Umstrukturierungsphase, in der ich keine Ahnung hatte, wie es weitergehen sollte, sah ich plötzlich, dass mir das Leben auf für mich bis dahin ungewöhnliche Weise Zeichen gab.

Ich beschloss, mutig auf diese geballte Ladung an Synchronizitäten und auch das leise Flüstern meiner inneren Stimme zu hören und den Hinweisen zu folgen.

Zum einen war da ganz plötzlich dieser Gedanke, der mit grosser Klarheit auftauchte: Das, womit ich mich in der Zukunft beschäftigen werde, hat etwas mit Tönen zu tun.

Aber nicht mit Musik in dem Sinne.

Ich hatte keine Ahnung, was das zu bedeuten hatte.

Doch nur kurze Zeit später buchte ich meine erste Klangmassage und ich wusste sofort, dass ich das erlernen und anderen Menschen geben möchte: dieses schwer zu beschreibende Gefühl von Leichtigkeit und Beschwingtheit, das sich ganz sanft in meinem ganzen Wesen ausgedehnt hatte und über meinen Körper hinauszugehen schien.


Fast zeitgleich kam ich das erste Mal mit Reiki in Berührung und auch da war mir sofort klar, dass ich das erlernen möchte, um anderen Menschen dieses Gefühl von Geborgenheit und Wärme vermitteln zu können.


Binnen weniger Monate besuchte ich verschiedene Kurse in Klangmassage und Klangmeditation und absolvierte die ersten drei Reiki-Grade.


Ausserdem kaufte ich mir eine Massageliege und fing intensiv an zu üben — und zwar an allen, die auch nur einen Hauch von Interesse zeigten. Darunter diejenigen, die ohne Umscheife fasziniert waren, wie auch diejenigen, die ihre Zweifel hatten.

Es war grossartig, ganz bald schon so ein breites Spektrum an individuellen Bedürfnissen und Einstellungen kennen zu lernen.















Das sage ich über mich

Ich sehe mich in erster Linie als Gastgeberin.

Ich habe viel Übung darin, meinem Gegenüber meine ganze Aufmerksamkeit zu schenken, Bedürfnisse zu erspüren.

Noch einen Tee? Warme Socken? Bisschen Dampf ablassen?

Und nun habe ich eben noch Reiki und all meine wundervollen Klanginstrumente in meinem Sortiment der Fürsorglichkeiten.

Wie fantastisch, diese sanften, liebevollen Anwendungen erlernt zu haben, mit denen ich meinen Gästen noch viel mehr Geborgenheit und Aufgehobensein vermitteln kann.

Ausserdem war es mir ein sehnsuchtsvolles Bedürfnis, einen Raum ganz nach meinen Vorstellungen auszustatten. Mit dem richtigen Licht. Mit Stoffen, Kissen, Decken — alle in verschiedenen Nuancen von Grün und Violett. Weil ich diese Farben so sehr mag.

Alles trägt meine Handschrift, denn so kann ich mich am freiesten entfalten.